Vortragsreihe im Wintersemester 17/18: „Ende der Globalisierung?“ – Auftakt am 23. Oktober 2017

NGO-Rettungseinsatz (Foto: Moonbird Airborne Operation / sea-watch.org)

Die vergangenen Jahre scheinen geprägt von einem Trend zu neuen Grenzziehungen, zu protektionistischen Wirtschaftspolitiken und zu nationalistischen Ideologien, so dass teil­weise bereits das „Ende der Globalisierung“ ausgerufen wurde. In der Vortragsreihe der Fränkischen Geographischen Gesellschaft und des Instituts für Geographie der FAU diskutie­ren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Politischer Geographie, Geographischer Mig­rationsforschung sowie Sozial- und Wirtschaftsgeographie, inwieweit neue Grenzregime, die Stagnation des internationalen Handels oder die Krise der EU als Elemente einer epo­chenhaften Veränderung globaler Beziehungen gedeutet werden können.

Als Auftakt kommt am Montag, 23. Oktober 2017 der Sozialgeograph Simon Son­towski von der Universität Zürich nach Erlangen, der zu Fragen grenzüberschreitender Migration und Grenzregimen forscht. Er spricht zu: „Lost in Libya? Flucht über das Mittelmeer und das umkämpfte Grenzregime der EU“.

Im zweiten Vortrag am Montag, 27. November 2017 wird sich Dr. Franziska Sielker, Newton International Fellow an der Universität Cambridge / FAU, in ihrem Vortrag „Europa – quo vadis?“ mit der Zukunft von Europa beschäftigen.

Das vollständige Vortragsprogramm finden Sie unter: http://fgg-erlangen.de.

Die Vorträge finden jeweils montags von 18.30 – 20.00 Uhr im Hörsaal C, Kochstraße 4 in Erlangen statt, der Eintritt beträgt 3 Euro (Studierende 1,50 Euro, FGG-Mitglieder frei). Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit Fragen zu stellen.