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Neuer Humboldt-Forschungspreisträger an der FAU

Portrait Prof. Dr. Frank den Hollander
Der Mathematiker Prof. Dr. Frank den Hollander von der Universität Leiden kommt mit einem Humboldt-Forschungspreis für gemeinsame Projekte an die FAU. (Bild: Unversiteit Leiden)

Prof. Dr. Frank den Hollander forscht auf dem Gebiet der Stochastik

Die FAU begrüßt einen neuen Humboldt-Forschungspreisträger: Am 29. März wird Prof. Dr. Frank den Hollander vom Mathematisch Instituut Unversiteit Leiden der Humboldt-Forschungspreis feierlich überreicht. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung zeichnet den Mathematiker für seine Arbeiten zur Wahrscheinlichkeitstheorie und sein Engagement bei der Initiierung von Forschungsnetzwerken und Forschergruppen im Bereich der Stochastik aus.

Zu Prof. den Hollanders Arbeitsgebieten gehören die Theorie stochastischer Prozesse und ihre Anwendungen in der Physik, der Biologie und der Informatik. Insbesondere beschäftigt er sich mit der Theorie großer Abweichungen, Prozessen im zufälligen Medium, metastabiles Verhalten und Potentialtheorie, Modellen der mathematischen Biologie und zu zufälligen Graphen. Für seine Arbeiten wurde er bereits zum Fellow des Institutes of Mathematical Statistics (IMS) und der American Mathematical Society gewählt.

Mit seinem Gastgeber an der FAU, Prof. Dr. Andreas Greven vom Lehrstuhl für Mathematische Stochastik, verbinden und verbanden Prof. Hollander bereits verschiedene Forschungsprojekte, beispielsweise der DFG-Schwerpunkt 1590, eine bilaterale deutsch-holländische DFG-Forschergruppe und seine Tätigkeit als Direktor des europäischen Forschungsinstituts zur Stochastik in Eindhoven. Im Rahmen des Forschungspreises wird Frank den Hollander von September 2019 bis August 2021 mit Prof. Greven und Prof. Anton Bovier von der Universität Bonn intensiver zusammenarbeiten. Die Tage vor der Preisverleihung hat Prof. den Hollander bereits an dem Workshop „Spatial population models: From configurations to genealogies and back“ an der FAU teilgenommen.

Der Humboldt-Forschungspreis

Mit dem Preis zeichnet die Alexander-von-Humboldt-Stiftung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihr bisheriges Gesamtschaffen aus, deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden können. Die Humboldt-Stiftung vergibt jährlich bis zu 100 Humboldt-Forschungspreise, die jeweils mit bis zu 60.000 Euro dotiert sind.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Andreas Greven
Tel.: 09131/85-67090
greven@mi.uni-erlangen.de