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Neuer Sonderforschungsbereich „CLINT“ eingerichtet

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung eines neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) 1452 „Katalyse an flüssigen Grenzflächen“ (CLINT – Catalysis at Liquid Interfaces) beschlossen, im Rahmen dessen ab Januar 2021 ein grundlegend neues Konzept für die Katalyse erforscht werden soll: Die Forschenden wollen die hochdynamische Grenzfläche flüssiger Phasen nutzen, um Katalysatoren mit neuartigen Eigenschaften und einer bisher unerreichten Produktivität, Stabilität und Handhabbarkeit zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine Brücke vom grundlegenden Verständnis katalytischer Vorgänge an flüssigen Grenzflächen bis hin zur gezielten Materialentwicklung und Optimierung realer Katalysatoren und Prozesse geschlagen.

Die Funktion des Sprechers und Vize-Sprechers im neuen SFB übernehmen Prof. Dr. Peter Wasserscheid (Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik) und Prof. Dr. Jörg Libuda (Lehrstuhl für Katalytische Grenzflächenforschung). In der geplanten Forschung wird das Department Chemie und Pharmazie eine entscheidende Rolle spielen. Insgesamt sind acht Projektleitende aus dem Department beteiligt (Prof. J. Bachmann PhD, Prof. Dr. M. Bär, Prof. Dr. A. Görling, Prof. Dr. J. Libuda, Prof. Dr. K. Meyer, PD Dr. C. Papp, Prof. Dr. H.-P. Steinrück, Prof. Dr. D. Zahn).

Die Projekte des Departments sind eng mit Teilprojekten aus den Departments Chemie- und Bioingenieurwesen, Materialwissenschaften und Physik, sowie des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien vernetzt. Der SFB wird in den kommenden vier Jahren mit 12,5 Mio. EUR gefördert.

Kontakt

Prof. Dr. Jörg Libuda
joerg.libuda@fau.de