Akkreditierung

An der Naturwissenschaftlichen Fakultät wurden bereits seit 2001 Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt und bestehende Studiengänge wurden zum Wintersemester 2007/2008 annähernd flächendeckend auf modularisierte Studiengänge gemäß der Bologna-Vorgaben umgestellt.

An der FAU durchlaufen alle Studiengänge ein mehrstufiges internes Qualitätssicherungsverfahren sowie ein Genehmigungsverfahren durch das Bayerische Ministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Die Einrichtung eines jeden Studiengangs ist befristet. Bis zum Ablauf der befristeten Einrichtung muss sich jeder einzelne Studiengang einer Programmakkreditierung unterziehen, in der die Erfüllung wichtiger Qualitätskriterien im Studiengang nachgewiesen werden muss.

Da Programmakkreditierungsverfahren für alle Studiengänge sehr zeit-, kosten- und ressourcenintensiv wären, bereitet sich die FAU seit 2009 auf die sogenannte Systemakkreditierung vor. Dabei trägt die FAU ihrem Charakter als Volluniversität Rechnung und setzt auf ein hohes Maß an dezentralen QM-Aktivitäten auf der Ebene der Fakultäten, der Studiengänge und Studienfächer sowie der Lehrveranstaltungen. Das „Vier-Ebenen-Modell“ (Universität, Fakultät, Studiengang und Modul) verbindet die zentralen und die dezentralen Instrumente der Qualitätsentwicklung. Das fakultätsinterne System der Qualitätssicherung von Lehre und Studium ist dabei eng verzahnt mit den für Lehre und Studium relevanten Zielen, Strukturen und Prozessen der Universität.

Zur Sicherung der Qualität und Nachhaltigkeit der Studiengänge und Studienfächer der Naturwissenschaftlichen Fakultät wurde das Referat für Qualitätsmanagement in Studium und Lehre eingerichtet. Die Studiendekan/in/e und das Referat für Qualitätsmanagement in Lehre und Studium sind verantwortlich für den Aufbau eines fakultätsinternen Qualitätsmanagementsystems in Lehre und Studium.

Weitere Informationen:

Kriterien für die Systemakkreditierung
Standards and Guidelines for Quality Assurance in the European Higher Education Area